BIP Fototouren im Duvenstedter Brook und auf dem Parkfriedhof Ohlsdorf

Winterbetrieb

Kamera gegen Regen und Frost schützen

Laut Betriebsanweisung sind die Nikon DSLR D5100 und D7000 für den Temperaturbereich von 0° bis 40° Celsius gebaut. Bei Minusgraden kommt es schnell mal zu Funktionsstörungen. Bei Frost wird nicht nur der Zeigefinger des Fotografen steif, da friert auch schon mal die Technik ein. Ausserdem reagieren Kameras und Objektive empfindlich auf Nässe. Aber mit ein paar Vorsichtsmaßnahmen kann man trotzdem ganzjährig mit der Kamera gut unterwegs sein.

Batterien und Kondenswasser:

Besonders kälteempfindlich sind Akkus. Sie reagieren auf Frost mit rapiden Leistungsverlust bis hin zum Streik. Deshalb sollte man gerade im Winter immer einen Ersatzakku dabei haben. Wenn es sehr kalt ist und die Kamera schnell auskühlt, sollte man sie möglichst in der Tasche tragen. Einen Akku warm halten (Hosentasche) und regelmäßig gegen den anderen austauschen.Nach der Fototour droht Kondensierung. Die kalte Kamera nicht sofort in der warmen Wohnung auspacken. Sie sollte langsam erwärmt werden. Ansonsten kann sich Kondenswasser im Gerät und natürlich auch im Objektiv bilden. Wenn man die Kamera ungeschützt von der Kälte in die Wärme bringen muß, dann hilft nur gute Durchlüftung. Dazu öffnet man alle Abdeckungen: Objektivdeckel, Batterieklappe, Akkuklappe. Das Objektiv wird abgenommen und ohne Deckel hingelegt. Dasselbe macht man mit der Kamera. Ausserdem wird die Speicherkarte und der Akku entfernt.

Schutz gegen Nässe und Kälte:

Regenkleidung gibt es auch für Kameras. Sie können z.B. über Amazon gekauft werden. Für den Notfall hilft auch eine aufgeschnittene Plastiktüte. Aber wer macht schon im Dauerregen eine Fototour? Für die Fototasche sollte man eine Plastikabdeckung parat haben. Die D7000 hat Gummidichtungen; das gilt auch für viele Objektive. Trotzdem ist bei starken Regen Vorsicht geboten.Ansonsten sollte man bei Regen oder Schnee tunlichst auf einen Objektivwechsel verzichten. Man sollte auch berücksichtigen, dass die Kälte die Hände klamm werden lässt. Man hat also die Kamera nicht mehr so fest in der Hand, wie es sein sollte. Das gilt auch beim Anfassen mit Handschuhen. Dann hat man zwar warme Hände, aber der Grip ist weg. Nur mit dünnen Handschuhen lässt sich fotografieren, sonst findet man die Bedienknöpfe nicht mehr. Ich komme besser mit dicken, warmen Handschuhen zurecht, die ich beim Auslösen kurz ausziehe.

pixabay - regen

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